Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
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Zeitzeuge des Nationalsozialismus: Ernst Grube


Mit dem Besuch von Ernst Grube, einem Zeitzeugen des Nationalsozialismus, bekam die Projektwoche „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule eine besondere Akzentuierung. Anja Pongratz, der Organisatorin und Leiterin der Projektwoche, war es gelungen, den 87-Jährigen, der als Halbjude in München aufgewachsen war und das lebensverachtende Regime des Nationalismus hautnah erlebt hatte, nach Oberviechtach zu bringen.

Der pensionierte Berufsschullehrer, der 1932 in München als Sohn einer jüdischen Mutter und eines christlichen Vaters geboren worden war, berichtete, dass sich seine Familie lange Zeit erfolgreich gegen die Deportation der Mutter und der Kinder durch die Nationalsozialisten zur Wehr setzen konnte. Der damals 7-jährige Junge wurde in ein jüdisches Kinderheim gebracht und musste später mit seiner Familie in einem Lager nördlich von München leben.

Im Februar 1945 wurden Grube sowie seine Mutter und seine Geschwister ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Kurz darauf wurden sie von der Roten Armee befreit. Die Familie überlebte die Judenvernichtung, während die Angehörigen von den Tanten mütterlicherseits alle ermordet wurden.

Beeindruckend waren das große Interesse und die Aufmerksamkeit der Schüler, bei diesem Vortrag.

Weiß (DnT)/Fotos: Winderl


Der Vortrag von Ernst Grube, einem Zeitzeugen des Nationalsozialismus, beeindruckte die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche sehr.

Mit dem Besuch von Ernst Grube bekam die Projektwoche eine besondere Akzentuierung.


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