Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
Aktuelle Berichte 2019

Hilfsangebote für Schüler


„Damals exotisch, jetzt unverzichtbar.“ So ändern sich die Zeiten, auch wenn zwischen damals und jetzt nur zehn Jahre liegen. Gemeint ist die Jugendsozialarbeit an Schulen, und Rektor Ernst Deißler spricht mit seiner Bemerkung vielen Kollegen aus dem Herzen.

Der Fachbeirat der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) traf sich zu seiner jährlichen Konferenz in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule Nittenau. Das Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern des Landkreises und der Kommunen, der Regierung der Oberpfalz, dem Kreisjugendamt und dem Staatlichen Schulamt Schwandorf, den Leitern der jeweiligen Schulen, Elternbeiratsmitgliedern, sowie dem Anstellungsträger, also der Johanniter-Unfall-Hilfe, und natürlich allen JaS-Fachkräften.

Als Leiterin des Kreisjugendamts wies Regina Hildwein darauf hin, dass es im Landkreis zwischenzeitlich 23 Schulen mit einem Jugendsozialarbeiter gebe. „Und die Anträge von Schulen nehmen kein Ende“, wusste sie. Das sei ein Gütekriterium für die JaS, die mittlerweile etabliert sei.

Die Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach zählte mit zu den ersten Schulen im Landkreis, welche die Jugendsozialarbeit im Schulalltag etablierten. Seit neun Jahren schon wird die JaS von den zwei Dipl.-Sozialpädagoginnen (FH) Karina Pfeiffer und Maria Rötzer durchgeführt. Mit Unterstützung der JaS-Praktikantin Alexandra Albang stellten die beiden JaS-Fachkräfte ihre Arbeit des vergangenen Jahres vor – wie alle anderen Fachkräfte auch mit Schautafeln und im Gespräch. Neben statistischen Daten ging es dabei um Einblicke in die Aufgaben der Jugendsozialarbeiter an den Schulen. Auch Bürgermeister Heinz Weigl und Schulleiter Werner Winderl konnten sich so von der Effektivität dieser Einrichtung überzeugen.

Regionalvorstand Martin Steinkirchner von der Johanniter-Unfall-Hilfe freute sich, „dass freie Träger die JaS anbieten dürfen, und das hat sich bewährt“. Steinkirchner lobte vor allem die Zusammenarbeit mit dem Schwandorfer Jugendamt.

Das hat schon auch damit zu tun, „dass wir der verlängerte Arm des Jugendamts an der Schule sind“, wie es Sozialpädagogin Karina Pfeiffer ausdrückte. „JaS ist ein Angebot der Jugendhilfe für junge Menschen, die individuelle, auf den Einzelfall zugeschnittene Hilfe benötigen“, versicherte Pfeiffer. JaS sei die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule und Bindeglied zwischen Schule, Elternhaus und anderen Institutionen.

Pfeiffer und ihre Kolleginnen und Kollegen sehen sich als Ansprechpartner für Schüler, die mit persönlichen Problemen belastet sind – die etwa unter Schulangst leiden, Liebeskummer haben oder Probleme mit Alkohol. Auch wenn die jungen Leute zu Hause immer wieder Ärger bekommen oder in der Schule nicht klarkommen, schalten sich die Jugendsozialarbeiter ein. Sie versuchen, Konflikte mit dem Lehr- und Erziehungspersonal oder den Mitschülern zu lösen oder Leistungsproblemen auf die Spur zu kommen.

DnT/Winderl


Karina Pfeiffer, Alexandra Albang und Maria Rötzer (von rechts) im Gespräch mit Claudia Hösamer und Stefan Kuhn (von links) vom Jugendamt Schwandorf.

Auch Bürgermeister Heinz Weigl konnte sich so von der Effektivität dieser Einrichtung überzeugen.


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