Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
Aktuelle Berichte 2018

Zum Lernen ins Museum


Die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen: Im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum nimmt die Museumspädagogik einen großen Stellenwert ein. Bei einem Festakt wird die Kooperation mit neun Schulen besiegelt. Natürlich ist auch die Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Partner des Museums: Ziel ist es, einen Erlebnis- und Lernort zu schaffen.

„Wir sind der Überzeugung, dass dieses Museum als Bildungseinrichtung und außerschulischer Lernort ein attraktiver Partner für Schulen und Kindergärten sein kann“, sagte Museumsleiter Wilfried Neuber beim Festakt und verwies auf den Aspekt des kulturellen und historischen Lernens. Der Museumsverein hatte die Vertreter der Schulen in das Kulturzentrum in der Marktmühle eingeladen. Höhepunkt war die Unterzeichnung von Kooperationsverträgen für eine enge Zusammenarbeit.

Ehrengast war die eigens aus der Landeshauptstadt angereiste Christine Schmid-Egger, als Stellvertreterin der Leiterin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern. Florian Schwemin nahm als Vertreter des Bezirksheimatpflegers teil sowie Schulrat Jürgen Bomertl vom Schulamt Schwandorf. Mit dem Museum in der heutigen Form sei der Wandel vom traditionellen Heimatmuseum hin zu einem Erlebnis- und Lernort für das 21. Jahrhundert gelungen. „Unsere Spezialisierung ist weit mehr, als die eines typischen Kleinstadtmuseums“, betonte Neuber.

In den zurückliegenden Jahren führte die Entwicklung und Erprobung museumspädagogischer Konzepte mit Schülern aus Bildungseinrichtungen im Einzugsgebiet des Altlandkreises Oberviechtach zu der Erkenntnis, dass die grundlegende und systematische Begegnung mit dem Museum vor Ort zu nachhaltigen Lernerfahrungen führt. Der Museumsverein will für das zeitgemäße Themenmuseum in Oberviechtach das Interesse wecken und auch bei der Landesstelle dafür werben. Der museumspädagogische Sprecher Siegfried Bräuer zählte sechs Themen, die den Anspruch des Alleinstellungsmerkmals erfüllen, auf: Doktor Eisenbarth, Gold, Mundart, Stadtgeschichte, Hinterglasmalerei und Dr. Max Schwarz.

Christine Schmid-Egger referierte zum Thema „Schule und Museum – eine Partnerschaft mit Potenzial“. Der Kontakt zwischen Schulklassen und dem Lernort Museum kommt oft bei einem Wandertag zustande. Zu einer gelungenen langfristigen Zusammenarbeit gehört es aber, die gegenseitigen Rahmenbedingungen zu kennen und zu respektieren. Die klassischen Aufgaben des Sammelns, Bewahrens und Vermittelns bedingen auch eine bestimmte Form der Präsentation und Regeln, die zum Schutz der Objekte einzuhalten sind.

Vielfältige Kompetenzen können durch Team- und Projektarbeit gefördert werden. Außerdem lernen die Jugendlichen, sich anhand von Museumsobjekten selbstständig wissenschaftlichen Fragestellungen zu nähern. „Hier in Oberviechtach haben Sie das Potenzial erkannt. Ich wünsche gutes Gelingen!“, endete die Referentin.

Vertreter der Schulen und des Kindergartens unterzeichneten eine Kooperation mit dem Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum: Konrektor Rudi Schneider repräsentierte hierbei die Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach.

Bericht und Fotos: Berger (DnT)/Winderl


Die Vertreter der Schulen (mit Urkunden, links Konrektor Rudi Schneider) unterzeichneten die Kooperation mit dem Museum. Den Festvortrag hielt Christine Schmid-Egger (mit Blumenstrauß) als Vertreterin der Landesstelle für nichtstaatliche Museen.

Mit einer Urkunde wurde die Partnerschaft besiegelt.


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