Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
Aktuelle Berichte 2018

Theresa Brenner für Landesentscheid der Schülerlotsen qualifiziert


Schülerlotsin Theresa Brenner hat es geschafft: Sie darf am 13. Juli zum Landesentscheid nach Nürnberg. Beim Bezirksentscheid punktete die Mittelschülerin aus Oberviechtach mit Wissen. Jetzt muss sie sich noch mit dem Bremsweg beschäftigen.

"Die Anzahl der Schulwegunfälle, auch der verletzten Schülerinnen und Schüler ist rückläufig", betonte Polizeirat Bernhard Huber, Sachgebietsleiter Verkehr beim Polizeipräsidium Oberpfalz. Der letzte tödliche Schulwegunfall in der Oberpfalz war im Jahr 2005 und zu dieser Entwicklung hätte auch die herausragende Arbeit der Schülerlotsen beigetragen. Im Pandurenpark in Raigering trafen sich kürzlich die besten Schülerlotsen aus der Oberpfalz, um die beiden Bezirkssieger zu ermitteln, die am 13. Juli in Nürnberg antreten, um einen Landessieger zu küren, der dann beim Bundesentscheid Bayern vertreten wird. Von der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach hatten sich Theresa Brenner aus Oberlangau, Maria Baumer aus Nunzenried und als Ersatzkandidatin Linda Frisch aus Oberviechtach im Kreisentscheid qualifiziert. Die drei Jugendlichen aus der 8. Jahrgangsstufe reisten zusammen mit Polizeihauptkommissar Karlheinz Senft, Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Oberviechtach und zuständig für Ausbildung und Betreuung der Schüler- und Buslotsen, zum Bezirksentscheid nach Raigering. Hier standen am Vormittag Prüfungen und Tests an. Mit einem Mittagessen endete der spannende Tag für die Jugendlichen aus den Verkehrswachten der Oberpfalz. Der Kreisentscheid in den Schulen hatte schon im Frühjahr stattgefunden. Beim Bezirksentscheid war im theoretischen Prüfungsteil Allgemeinwissen aus der Ausbildung der Schülerlotsen gefragt, außerdem Kenntnisse über Verkehrszeichen und Grundregeln im Straßenverkehr. Im praktischen Prüfungsteil fuhren die Schülerlotsen im "Fahrsimulator" und mussten auf unvorhersehbare Situationen blitzschnell reagieren, außerdem die Entfernung und die gefahrene Geschwindigkeit eines Fahrzeugs schätzen.

Für den Landesentscheid in Nürnberg im Juli haben sich Tobias Hirsch (Kreisverkehrswacht Cham) und Theresa Brenner (Gebietsverkehrswacht Oberviechtach) qualifiziert, Dennis Eichenseer (Gebietsverkehrswacht Bruck) geht als eventueller Nachrücker an den Start. Die drei Gewinner erhielten Medaillen und Geldpreise und wie alle anderen Teilnehmer das "Amberger Mensch ärgere dich nicht". Bei der Siegerehrung meinte der Raigeringer Bürgermeister Martin Preuß, dass vom Ergebnis her alle Teilnehmer Sieger seien. Außerdem sei hoch zu bewerten, dass sie sich ehrenamtlich für ihre Mitschüler einsetzen und dafür sorgen, dass der Schulweg sicherer werde. Schülerlotse zu sein, sei ein Gewinn für die Gesellschaft, auch ein guter Einstieg dafür, sich später als Erwachsener einmal ehrenamtlich zu betätigen. "Das Wohl unserer Kinder liegt uns allen Herzen", meinte Polizeirat Bernhard Huber vom Polizeipräsidium Oberpfalz, "aber mit Polizeikräften alleine könne die Schulwegsicherheit nicht gewährleistet werden." Man sei daher auf Schülerlotsen und Schulweghelfer angewiesen, etwa 2800 Personen seien derzeit in der Oberpfalz im Einsatz und im Jahr 2017 seien im Bereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz weiter 1050 Schulweghelfer oder Schülerlotsen ausgebildet worden. Letztes Jahr habe es in der Oberpfalz 46 Schulwegunfälle mit 62 Verletzten gegeben. Tendenz fallend. Gernot Schötz, der örtliche Verkehrswachtkreisvorsitzende und der Vorsitzende der Bezirksverkehrswacht Oberpfalz hob die wichtige Arbeit der Schülerlotsen heraus und meinte, es sei schon ein Erfolg gewesen, als Kreissieger am Bezirkswettbewerb teilzunehmen. Theresa Brenner wird die Zeit bis 13. Juli nützen, um sich auf den Landesentscheid einzustellen. Wie Polizeihauptkommissar Karlheinz Senft, der seit 2006 in der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule als Ansprechpartner der Polizeiinspektion und Mitarbeiter "Verkehr" tätig ist, betont, wird in Nürnberg zusätzlich die Bremsweg-Berechnung von den Schülerlotsen erwartet. Auch darauf wird sich Theresa sicher gut vorbereiten, denn schließlich möchte sie sich auch für den Bundesentscheid qualifizieren.

Als Anerkennung und Dankeschön für ihren Einsatz erhielten die drei Teilnehmerinnen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule aus den Händen von Rudolf Leibl, dem Vorsitzenden der Gebietsverkehrswacht Oberviechtach, und Polizeihauptkommissar Karlheinz Senft ein kleines Präsent. Lehrer Christian Knott, zuständig für Sicherheit und Verkehr an der Mittelschule, und Schulleiter Werner Winderl schlossen sich den Dankesworten an.

Text und Fotos: DnT/Winderl


Zusammen mit den erfolgreichen Teilnehmerinnen Linda Frisch, Theresa Brenner und Maria Baumer freuen sich (hinten von rechts) Herr Rudolf Leibl, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Oberviechtach, Polizeihauptkommissar Karlheinz Senft, Verkehrs- und Sicherheitslehrer Christian Knott und Schulleiter Werner Winderl über den Erfolg.

Als Anerkennung und Dankeschön für ihren Einsatz erhielten die drei Teilnehmerinnen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule aus den Händen von Rudolf Leibl, dem Vorsitzenden der Gebietsverkehrswacht Oberviechtach, und Polizeihauptkommissar Karlheinz Senft ein kleines Präsent.


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