Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
Aktuelle Berichte 2018

Hilfe bei sozialer Integration – Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)


Karina Pfeiffer ist seit acht Jahren als Jugendsozialarbeiterin an der Mittelschule in Oberviechtach tätig und hat sich in dieser Zeit ein Netzwerk an Hilfestellungen aufgebaut. Das erleichtert ihr die Lösung der immer wiederkehrenden Probleme. Sie teilt sich die Stelle an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule mit Maria Rötzer. Beide Diplom-Sozialpädagoginnen (FH) nahmen zusammen mit Zweiter Bürgermeisterin Christa Zapf und Schulleiter Werner Winderl an der Fachbeiratssitzung in Schwandorf teil.

22 Jugendsozialarbeiter sind mittlerweile an den Schulen im Landkreis eingesetzt. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Familie, Schule, Berufseinstieg und sozialem Umfeld. Die Sozialpädagoginnen und -pädagogen arbeiten eng zusammen.

Die Jugendsozialarbeiter im Landkreis stehen alle auf der Lohnliste der "Johanniter Unfallhilfe", seit sich das Kolping-Bildungswerk aus der Trägerschaft verabschiedet hat. Die Sozialpädagogen trafen sich in der Turnhalle der Kreuzbergschule, um gegenüber dem Fachbeirat Rechenschaft abzugeben. Diesem Gremium gehören Vertreter des Landkreises, der Regierung, der Kommunen und des Jugendamtes an. Staat, Landkreis und Gemeinde tragen den Großteil der Personal- und Sachkosten, zehn Prozent steuert der Träger bei. "Bildung und Erziehung sind uns wichtig", sagt Martin Steinkirchner. Der Regionalvorstand der "Johanniter-Unfall-Hilfe" überlegte deshalb nicht lange und nahm auch die Sozialpädagogen unter seine Fittiche. Dafür bedankte sich Jugendamtsleiterin Regina Hildwein im Namen des Landkreises.

Jugendsozialarbeiter bieten Unterstützung und Begleitung bei schulischen Schwierigkeiten, persönlichen Krisen und innerfamiliären Konflikten an und holen sich Rat bei Fachstellen und Behörden. Ziel ihrer Tätigkeit sei es, so Maria Rötzer, Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung, schulischen Bindung und beruflichen Ausbildung sozialpädagogisch so zu unterstützen, "dass die Eingliederung in die Arbeitswelt und die soziale Integration gelingen können". Die Jugendsozialarbeit richtet sich speziell an junge Menschen mit Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten. Karina Pfeiffer betont: "Alle Gespräche unterliegen der Schweigepflicht".

Die Erzieher hatten zur Veranschaulichung ihrer Arbeit Stellwände gestaltet. Die Oberviechtacher Sozialpädagoginnen präsentierten ihre Arbeit zudem im Kollegium der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule.

Text und Fotos: Rudolf Hirsch (DnT), Werner Winderl


Die Sozialpädagogen trafen sich in der Turnhalle der Kreuzbergschule, um gegenüber dem Fachbeirat Rechenschaft abzugeben.

Die Oberviechtacher Sozialpädagoginnen präsentierten ihre Arbeit zudem im Kollegium


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