Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
Aktuelle Berichte 2018

Menschen in Bewegung


Mit der Ausstellung „Menschen in Bewegung“ begann an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule eine spannende Projektwoche. Vielfältige Aktionen und Angebote schärfen eine Woche lang das Profil als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Eine großangelegte Auftaktveranstaltung läutete die Projektwoche an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule ein, für die Lehrerin Anja Pongratz das Programm zusammengestellt hat. Nachdem die Bläsergruppe unter Leitung von Lehrer Christian Knott zu Beginn die Schulfanfare erklingen ließ, hieß Rektor Winderl in der Aula der Mittelschule zahlreiche Ehrengäste aus Schule, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben willkommen, darunter auch das Lehrerteam zur Projektwoche mit Julia Klösel, Ursula Baumer, Corinna Ziegler und Evelyne Giewekemeyer.

Die Schule habe die Aufgabe, für das richtige Wort, die richtige Strategie zur Konfliktbewältigung zu sensibilisieren, nannte der Schulleiter als Motivationsgrund für die Projektwoche, denn: „Neben der täglichen Arbeit in der Schule müssen auch hin und wieder Akzente und deutliche Zeichen gesetzt werden. Deshalb diese Projektwoche mit hochkarätigen Referenten, Vorträgen, Workshops und Aktionen.“

Die Vorstellung des abwechslungsreichen Programms nahm im Anschluss Projektleiterin Anja Pongratz vor. Nach einem Zwischenstück der Bläsergruppe, der „SMS Polka“, betonte stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl in seinem Grußwort: „Wir kommunizieren heute viel mit digitalen Medien, aber den Umgang mit Menschen müssen wir analog – also von Mensch zu Mensch – lernen“. Elementare Werte, Respekt voreinander und Vertrauen zueinander müssen in Familie, Schule, Verein und am Arbeitsplatz vermittelt werden. Die Verkündigung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen jährt heuer zum 70. Male, hob Kimmerl hervor, aber derzeit mache sich das Schreckgespenst von Angst und Hass bei führenden Politikern weltweit breit. „In der Auseinandersetzung um die Menschenrechte dürfen wir nicht nachlassen“, schloss er sein Grußwort.

„Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung zu sagen und zu vertreten“, meinte Bürgermeister Heinz Weigl und blendete 75 Jahre zurück Hans und Sophie Scholl, die im Widerstand gegen den Nationalsozialismus für ihre freie Meinung sogar in den Tod gegangen sind. Dass die Jugendlichen ihre Meinung frei äußern lernen, dazu werde die kommende Woche den Jugendlichen den Rücken stärken. „Jeder Mensch muss so genommen werden, wie er ist“, lautete Weigls Statement. Er dankte ebenso wie Rektor Winderl den vielen Sponsoren, die diese enorm wichtige Woche erst möglich gemacht haben.

Nach dem Abschlussstück „Ode an die Freude“ lud der Schulleiter die Gäste zu einem Stehempfang mit Imbiss und zur Ausstellungsbesichtigung ein.

Text: Udo Weiß (DnT)


Landrat Arnold Kimmerl sprach ein Grußwort.

Aufmerksam folgten die Schüler den Ansprachen.


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