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Arbeitskreis Schule-Wirtschaft besucht Vorzeigefirma Schlossbrauerei Fuchsberg


„Innovation und Tradition, diese Verbindung brachte der Schlossbrauerei Fuchsberg im Jahre 2016 den Zukunftspreis des Landkreises Schwandorf im Bereich Industrie ein, obwohl die Ausbildung zum Brauer ein Handwerksberuf ist“, war der erste Superlativ, den Manuel Lischka von der IHK Regensburg anlässlich des Besuches des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im Landkreis Schwandorf über die Vorzeigefirma in Fuchsberg, Gemeinde Teunz, auflistete. Eine Reihe Oberviechtacher Lehrer (Mittelschule und Gymnasium) nahmen an der Veranstaltung teil.

Der Arbeitskreis, unter Leitung von Schulamtsdirektorin Renate Vettori, hat bereits viele Kontakte zu Betrieben im Landkreis Schwandorf geknüpft, um den Schülern Türen für den Eintritt in die Arbeitswelt zu öffnen. Alle Schularten sind im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft im Landkreis vertreten, von den Mittel- und Berufs- über Realschulen bis hin zu Gymnasien. „Christina Schöberl, ausgebildet in Fuchsberg, war bei der Prüfung im Jahre 2012 die beste Brauerin Deutschlands. Auch bei der Weiterbildung zur Brautechnologin legte sie in Bayern ein Traumergebnis hin“, so der zweite Superlativ nach den Worten des IHK-Vertreters Lischka. Die Vorzeigebrauerin begleitete die Besucher „in einer Führung mit viel Herzblut“, wie Schulamtsdirektorin Vettori anerkennend feststellte, durch den Betrieb. „Brauer ist auch keine Männerdomäne, wie man auf den ersten Blick meinen könnte“, erklärte Franz Vogel, Geschäftsführer des Fuchsberger Unternehmens, den Gästen. „Dass kleine Brauereien Großes leisten können, beweisen wir jeden Tag und der Kunde gibt uns Recht“, so der Fachmann.

Die junge Brauerin Schöberl führte die Gäste mit exzellentem Fachwissen durch den Betrieb. Mit vielen für die Laien sehr gut verständlichen Informationen erklärte sie Zusammensetzung und chemische Abläufe beim Brauvorgang, bei der Lagerung und der Abfüllung. „Regionaler Einkauf der Zutaten wie Hopfen und Malz, qualitativ hochwertiges Wasser aus eigener Versorgung führen zu diesem hohen Brauniveau mit gleichbleibender Qualität“, so die Fachfrau. Vom Hellem, über Pils, Weißbier und besonderen Festbierspezialitäten werden weitere Schmankerln durch die Fuchsberger Brauerei angeboten.

„Die Kunst des Brauens besteht darin, mit unterschiedlichen Rohstoffen, die durch jährliche schwankende Witterungsbedingungen zu Veränderungen führen können, ein qualitativ gleichwertiges Ergebnis zu erzielen“, erklärte Geschäftsführer Vogl den Gästen des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft. Diese „Kunst“ konnten die Besucher anschließend „testen“.

„Großartig, wie Sie sich sozial engagieren“, meinte Schulamtsdirektorin Vettori in ihrem abschließenden Statement, nachdem sie einen weiteren Superlativ der Schlossbrauerei Fuchsberg vorgestellt bekommen hatte. Das Unternehmen finanziert, unterstützt mit Hilfe von Spendengeldern der Besucher, Kinderdörfer in Ecuador und Peru. Bisher war es der Schlossbrauerei Fuchsberg dadurch möglich, über 54.000 Euro für Bildung und berufliche Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in Ecuador und Peru zu investieren.


Christina Schöberl, beste Brauerin Deutschlands (2012) führte die Gäste durch den Betrieb.

Franz Vogl erzählte mit viel Herzblut vom sozialen Engagement der Schlossbrauerei Fuchsberg.


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