Doktor-Eisenbarth-Mittelschule Oberviechtach
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Der "M-Zug", ein Erfolgsmodell an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule


„Ich bin durch den M-Zug bestens auf die weiterführende Schule vorbereitet worden“, berichtete die ehemalige M-Schülerin Melisa Güler bei der Elterninformationsveranstaltung an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule, auf der sich Eltern und Schüler über die Möglichkeit der Erreichung des mittleren Schulabschlusses aus erster Hand informieren konnten.

Rektor Werner Winderl freute sich, eine große Anzahl Interessierter in der Schulaula begrüßen zu können, die sich über die „Weichenstellung für die zukünftige Schullaufbahn ihres Kindes“ informieren wollten. Seit über 20 Jahren ist der „Mittlere-Reife-Zug“, auch M-Zug genannt, wie er an der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule angeboten wird, ein Erfolgsmodell, das als durchgängiger, vierjähriger Bildungsgang besteht. „Die Absolventen werden von der Wirtschaft gesucht, was auch die nahezu 100prozentigen Abschlüsse bei Lehrverträgen belegen. Der Weg über die FOS oder das Abitur steht dabei geeigneten Schülern offen“, meinte der erfahrene Pädagoge, selbst jahrlang im M-Zug tätig.

Konrektor Dominik Bauer betonte, dass „dieser Schulabschluss einen höheren Praxis- und Berufsbezug als andere Schultypen aufweist“. Ein weiterer riesiger Vorteil ist seine Durchlässigkeit, da auch nach der 7., 8. oder 9. Klasse bei geeigneten Noten in den M-Zug eingestiegen werden kann. Bauer wies darauf hin, dass die Themen und Lernbereiche die gleichen wie in den Regelklassen seien, das Anforderungsniveau sich aber am mittleren Schulabschluss orientiere und dadurch deutlich höher sei. Ein weiterer Vorteil des M-Zuges ist, dass alle Schüler in der 9. Klasse an den Prüfungen zum qualifizierenden Mittelschulabschluss teilnehmen. „So haben sie einen anerkannten Schulabschluss in der Tasche, eine Trumpfkarte, die bei der Bewerbung sticht“, wie der Schulmann meinte.

Der hohe Praxis- und Berufsbezug spiegelt sich auch in den Lehrplänen wider. Gezielt führt der Weg ab der 5. Jahrgangsstufe in Richtung Berufsfindung. Arbeitsplatzerkundungen, Seminare zur Berufsorientierung, mehrwöchige Betriebspraktika, eine hauseigene Ausbildungsmesse und die enge Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit garantieren jedem Ausbildungswilligen einen Einstieg in das Berufsleben.

Die praxisorientierte Ausrichtung des M-Zuges zeigt sich auch in den angebotenen berufsorientierenden Zweigen, die von den Fachlehrkräften Marina Schießl, Margaretha Eckl und Josef Messbauer vorgestellt wurden. Ausgehend von den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Technik, die in der 7. Jahrgangsstufe von allen Schülern gewählt werden müssen, erfolgt in den Folgejahren nach Neigung und Interesse eine Spezialisierung auf ein Fach. An der zertifizierten ECDL-Schule kann freiwillig der „Europäische Computerführerschein“, eine international anerkannte Prüfung, abgelegt werden.

Sehr beeindruckt waren die Zuhörer von der Vorstellung der Schülerfirma „Stift und Co.“ durch die Schülerin Ilayda Güler aus der Klasse M8, deren Vortrag den hohen Praxisbezug des M-Zuges dokumentierte. Zum Schluss der Veranstaltung stellte Konrektor Schiller von der Wirtschaftsschule Waldmünchen kurz die Möglichkeiten dieser Schulart vor.

Weitere Infos und Übertrittvoraussetzungen für den M-Zug finden Sie hier.


Eltern mit ihren Kindern nutzten die Informationsveranstaltung.

Margaretha Eckl informierte neben anderen über den berufsorientierenden Zweig.


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